Symmetrische Verschlüsselung
Was ist das?
Bei der symmetrischen Verschlüsselung benutzt man einen einzigen Schlüssel – zum Verschlüsseln und Entschlüsseln. Das heißt: Wenn du jemandem eine geheime Nachricht schickst, braucht ihr denselben Schlüssel, um sie zu lesen oder zu schreiben.
Warum ist das ein Problem?
Stell dir vor, du willst jemandem den Schlüssel geben. Du musst ihn irgendwie sicher übergeben – aber wie? Wenn jemand den Schlüssel abfängt, kann er alles lesen, was ihr euch schreibt.
Beispiel: Alice, Bob und Max
Wenn nur 2 Personen schreiben wollen: 1 Schlüssel. Bei 3 Personen (z.B. Alice, Bob, Max): 3 verschiedene Schlüssel nötig. Bei 4 Personen: schon 6 Schlüssel.
Je mehr Leute, desto chaotischer wird’s. Man müsste sich mit jeder Person einzeln treffen und einen geheimen Schlüssel austauschen.
Wie hat man früher verschlüsselt?
Schon vor über 2000 Jahren. Zum Beispiel: Cäsar-Verschlüsselung → Jeder Buchstabe wurde im Alphabet um ein paar Stellen verschoben. Beispiel: A → D, B → E, usw. Heute wäre das super leicht zu knacken.
Moderne Verfahren (die man heute nutzt):
AES (am sichersten und am meisten genutzt) Blowfish, Triple-DES, IDEA Das sind einfach Namen von Programmen, die richtig gute Verschlüsselung machen.
Vorteile:
Schnell (viel schneller als andere Methoden) Je länger der Schlüssel, desto sicherer
Nachteile:
Schlüssel muss sicher übergeben werden (sonst bringt alles nix) Wenn viele Leute schreiben wollen, wird’s kompliziert mit den ganzen Schlüsseln
Wie löst man das heute?
Man kombiniert es oft mit einem anderen Verfahren, das asymmetrisch heißt. Dabei wird der Schlüssel sicher übertragen – und danach kann man wieder symmetrisch verschlüsseln (weil das schneller ist). Also eine Art Teamwork aus zwei Methoden.
Wie kann man das knacken? (Angriffsarten)
- Nur der Geheimtext ist bekannt → Der Angreifer versucht trotzdem, die Nachricht zu lesen.
- Der Angreifer kennt Klartext und Geheimtext → Er sucht nach Mustern.
- Der Angreifer kann ausprobieren, was passiert → Er will den Schlüssel rausfinden.